Der Surrealismus in der Literatur
thematisiert das Unbewusste.
Das hat mich inspiriert.
Etliche Erzählungen in diesem Buch handeln
von einer anderen Realität, von anderen Möglichkeiten
das Leben zu begreifen oder zu interpretieren,
von postapokalyptischen Ausblicken
oder sagenhaften Vorgängen einer fernen Vergangenheit.
Das zentrale Thema aller Geschichten ist die Ambivalenz
zwischen der gewalttätigen Natur des Menschen
und seiner Sehnsucht nach Frieden.
Sprachlich passt sich die poetische,
fast lyrische Darstellung dieser Geschichten dem Sujet an.
Ebenso geht es um die Manifestation
unterdrückter Emotionen in Wesenheiten und darum,
dass der Einzelne trotz seines Bemühens
außerhalb der Gesellschaft stehen kann.
In den Kurzgeschichten verarbeite ich Berichte von Zeitzeugen
der Nachkriegszeit, die Umstände, welche Menschen
zur Aufgabe Ihrer Heimat bewegen,
sowie eigene Erfahrungen aus meiner Kindheit.
Eine Geschichte kann keinem
Genre zugeordnet werden.
Sie entspringt meiner Vorliebe für Monstrositäten
und der unendlichen Freude,
sich an der eigenen Fantasie zu berauschen.
Sie schwelgt in der Freude an einer
Ästhetik des Grotesken.
