Buchvorstellung und Vernissage 

 28. März 2026, 19 Uhr

SONNENWERK

 


Der Surrealismus in der Literatur

thematisiert das Unbewusste.

Das hat mich inspiriert.

Etliche Erzählungen in diesem Buch handeln

von einer anderen Realität, von anderen Möglichkeiten

das Leben zu begreifen oder zu interpretieren,

von postapokalyptischen Ausblicken

oder sagenhaften Vorgängen einer fernen Vergangenheit.

Das zentrale Thema aller Geschichten ist die Ambivalenz

zwischen der gewalttätigen Natur des Menschen

und seiner Sehnsucht nach Frieden.

Sprachlich passt sich die poetische,

fast lyrische Darstellung dieser Geschichten dem Sujet an.

Ebenso geht es um die Manifestation

unterdrückter Emotionen in Wesenheiten und darum,

dass der Einzelne trotz seines Bemühens

außerhalb der Gesellschaft stehen kann.

In den Kurzgeschichten verarbeite ich Berichte von Zeitzeugen

der Nachkriegszeit, die Umstände, welche Menschen

zur Aufgabe Ihrer Heimat bewegen,

sowie eigene Erfahrungen aus meiner Kindheit.

Eine Geschichte kann keinem

Genre zugeordnet werden.

Sie entspringt meiner Vorliebe für Monstrositäten

und der unendlichen Freude,

sich an der eigenen Fantasie zu berauschen.

Sie schwelgt in der Freude an einer

Ästhetik des Grotesken.